Als ich 2001 zum ersten Mal in Indien war, wollte ich nur eines: sofort zurück ins Flugzeug steigen und nach Hause fliegen. Trotz meiner zahlreichen Reisen rund um die Welt war der Kulturschock bei meiner Ankunft in Mumbai überwältigend - besonders für einen frischgebackenen Familienvater Anfang 30 wie mich.
Doch ob ich wollte oder nicht, in den folgenden Jahren führten mich meine Geschäftsreisen immer wieder nach Mumbai, Pune, Chennai und Neu-Delhi. Begeistert war ich selten, denn die marode Infrastruktur ließ mich daran zweifeln, ob sich Indien jemals wirtschaftlich entwickeln würde.
Unser langjähriger und geschätzter Partner Vinayak Hajare ließ jedoch nicht locker. Schließlich folgte ich im Januar seiner wiederholten Einladung - fast neun Jahre nach meinem letzten Besuch. Was ich diesmal sah, beeindruckte mich zutiefst. Natürlich hatte ich die wirtschaftliche Entwicklung Indiens aufmerksam verfolgt und stand im regelmäßigen Austausch mit Vinayak Hajare. Doch um den Aufschwung wirklich zu begreifen, muss man vor Ort sein und ihn mit eigenen Augen sehen.
Ein ganzer Stadtteil war seit meinem letzten Besuch neu entstanden, und es wurde massiv in die Infrastruktur investiert. Überall wird gebaut, unter anderem an einer Hochstraße. Die Straßen sind zwar noch immer hoffnungslos überfüllt, doch der Verkehr fließt inzwischen vielerorts auf frisch sanierten Fahrbahnen.
Indien bietet Unternehmen heute eine Vielzahl von Chancen. Mit 1,4 Milliarden Menschen und einer wachsenden Mittelschicht ist das Land ein riesiger Wachstumsmarkt. Zudem schafft die Regierung mit Programmen wie „Make in India“ und „Startup India“ attraktive Anreize, darunter erhebliche Steuervergünstigungen für Investoren.
Die liberale FDI-Politik (Foreign Direct Investment) erlaubt in vielen Branchen eine ausländische Beteiligung von bis zu 100 %, was Indien besonders interessant für internationale Unternehmen macht. Die strategische Lage zwischen Asien, dem Nahen Osten und Afrika erleichtert zudem den Zugang zu wichtigen Märkten.
Ein weiterer Vorteil ist die kosteneffiziente, hochqualifizierte Arbeitskraft - insbesondere in den Bereichen IT, Produktion und Dienstleistungen. Indiens dynamische Startup-Szene mit Technologie-Hotspots in Hyderabad, Pune und Neu-Delhi treibt Innovationen voran.
Auch die digitale Infrastruktur entwickelt sich rasant: Mit über 1,15 Milliarden Internetnutzern wächst der E-Commerce-Sektor enorm. Gleichzeitig wird die Geschäftstätigkeit durch fortschreitende Digitalisierung und vereinfachte Compliance-Prozesse erleichtert. Die weit verbreitete Englischkenntnis trägt zusätzlich dazu bei, Indien als attraktiven Standort für internationale Investitionen zu etablieren.
Indien ist heute also attraktiver denn je als Investitionsstandort, bleibt aber ein herausforderndes Pflaster für Neulinge im internationalen Geschäft. Trotz erheblicher Fortschritte sind die bürokratischen Hürden in Indien weiterhin hoch.
Im Ease of Doing Business Report der Weltbank (2019) liegt Indien auf Rang 63 – ein respektabler Platz, aber dennoch ein Hinweis darauf, dass der Markteintritt sorgfältiger Vorbereitung bedarf.
Ein erfahrener und gut vernetzter Berater ist entscheidend, um neue Marktteilnehmer sicher zu begleiten und sie erfolgreich durch das komplexe regulatorische Umfeld zu führen..
Wer sich für den indischen Markt interessiert, dem hilft Vinayak Hajare mit seinem Team der InterGest India gerne, die bürokratischen Untiefen zu umschiffen und sich erfolgreich in diesem Zukunftsmarkt zu etablieren. Sprechen Sie mit ihm!