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RUND UM 
INTERGEST

Erfolgreich in Mexico durch Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Thiel & Hoche zählt als Automobilzulieferer mit Sitz in Erkrath zu den klassischen Mittelständlern in Deutschland. Das Unternehmen kann auf mehr als 50 Jahre Erfahrung im Stahlrohrgeschäft zurückblicken und ist geprägt durch einen tiefgreifenden Wandel in der Industrie in diesem Zeitraum. Das heutige Produktportfolio bei Stahlrohrkomponenten für automobile Serienbedarfe reicht von Karosserie- und Fahrwerkanwendungen bis Interiorteile und schließt bereits das Prototyping mit ein. Keine Frage, dass dieses Knowhow mit einer logistisch präzisen Leistung ihren Platz in einem internationalen Marktsegment findet.

Wir sind stolz darauf, Thiel & Hoche bei der Expansion und der zunehmenden Internationalisierung begleiten zu dürfen. Das nachfolgende Interview gibt einen Einblick in die Mechanismen und Beweggründe, die letztlich zur Kooperation mit InterGest geführt haben. Unser Gesprächspartner ist Wilfried Nicklas, Mitglied des Beirates:

Frage: Herr Nicklas, Fahrwerk und Lenkung sind maßgeblich verantwortlich, um ein sicheres Fahrzeug herzustellen. Ihr Unternehmen, die Thiel & Hoche GmbH & Co. KG, produziert mit Komponenten wie Achsquerträgern, Stoßdämpferrohren oder Stabilisatoren entsprechend wichtige Einzelteile für Automobilhersteller. Was sind die Hauptbeweggründe, die aus Ihrer Sicht für eine Expansion nach Nordamerika sprechen?

Antwort: Genau, mit unseren Komponenten und Bauteilen leisten wir einen Beitrag zu mehr Fahrzeugstabilität und -sicherheit. Unsere Stoßdämpferrohre beispielsweise sind für engste Toleranzen ausgelegt. Zudem gewährleistet die besondere Materialbeschaffenheit mit besonderen mechanischen Eigenschaften und hoch präzise Herstellung eine enorme Langlebigkeit. Nach der Neuordnung des Zulieferermarktes standen wir vor der Situation, dass wir nur als international agierender Akteur eine reale Chance haben würden. Bei Ausschreibung von Bedarfen für Fahrzeugplattformen großer Marken bedarf es eines internationalen Footprints.

Frage: Ihre Antwort auf ein sich veränderndes Marktumfeld, war also der Sturm nach vorn, der unbedingte Wille ein Teil dieses internationalen Marktes zu werden?

Antwort: Ja, so könnte man es beschreiben. Die Ursprünge unserer Firma liegen im Rohrhandel – das Know-how in Verbindung mit den Beziehungen zu Stahlherstellern hat dazu geführt, dass wir verstärkt anwendungsorientiert Ingenieursleistungen für die automobile Anwendung angeboten haben. Als einer unserer großen Kunden nun nach einem Partner mit Aktivitäten im NAFTA-Markt gesucht hat, erhielt unser Vorhaben - eine eigene Produktionsstätte im NAFTA-Markt - ein klare Richtung.

Frage: Den Schritt nach Mexiko haben Sie mithilfe eines anderen Dienstleisters unternommen. Wie kam es dazu, dass Sie jetzt mit InterGest einen neuen Partner gesucht und gefunden haben?

Antwort: Globale Automobil-Anwendungen können Sie in diesem hochkompetitiven Markt nur mit lokalem Content bedienen. Ich war daran beteiligt, unser Werk in Mexiko aufzubauen und alle weiteren Schritte zu begleiten. Sie brauchen Hallen, Mitarbeiter, Maschinen, Werkzeuge und vieles andere – nicht zu vergessen auch alle buchhalterischen Leistungen. Und genau dort fühlten wir uns schlecht aufgehoben, denn unser früherer Dienstleister war nicht in der Lage, mit unserem Wachstum mitzuhalten und einen schnellen und qualitativ guten Service zu bieten.

Frage: Niemand wechselt einen Buchhaltungsdienstleister „einfach so“, es sei denn, der Handlungsdruck ist enorm. Was hat Sie überzeugt, mit InterGest als neuem Partner durchzustarten?

Antwort: Unser Plan sah eigentlich vor, einen in Mexiko ansässigen großen Dienstleister als neuen Partner zu engagieren. Doch im persönlichen Miteinander mit InterGest, wurde schnell klar, dass wir ein ähnliches Verständnis davon haben, wie Internationalisierung gelingen kann. Speziell bei Themen wie Lohnabrechnungen, Arbeitsverträgen und dergleichen braucht man einen Partner, der einem den Rücken freihält. Und diesen haben wir in InterGest gefunden. Mit Herrn Vorderwülbecke haben wir einen exellenten Ansprechpartner an unserer Seite, der durch fachliche Kompetenz überzeugt und dem – wie auch uns – Kommunikation ebenfalls sehr wichtig ist. Bei neu aufkommenden Themenbereichen arbeiten wir mit der InterGest Hand in Hand und auf Augenhöhe. In der Zusammenarbeit entstehen zudem stetig neue Themenbreiche, die zusammen weiter ausgebaut werden. Aktuell werden wir im Rahmen der Importsteuerregelungen für Veredlungsverkehre die Verfahren IMMEX und VAT aufbauen und integrieren. Die erfolgreiche Zertifizierung und die Umsetzung mit InterGest erleichtert uns den Abwicklungsaufwand.  Wir sind froh, mit der InterGest einen Partner gefunden zu haben, der uns in allen Bereichen begleitet und unterstützt.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen haben oder ein persönliches Gespräch mit unserem Partner in Mexiko wünschen, wenden Sie sich gerne direkt an Gregor Vorderwülbecke.

WER IN EIN FREMDES LAND
GEHT, MUSS SICH DORT IN

SPRACHE UND MENTALITÄT
ANPASSEN,
UM ALS
LOKALER ANBIETER
ANGESEHEN ZU WERDEN.